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Denmark Massacres Calderon Dolphins

It's unbelievable that this is happening in the European Union.





Petition Against the Danish Dolphin Massacre
We wrote to Sea Shepherd and GreenPeace about this, and GreenPeace actually replied with interesting information.  I'll be updating that over the weekend.

Comments

Just wrote an email to Sea Shepherd to see if they can validate that this massacre is actually true. Let's see if they come up with some insight.
This is the message Ketty got back from Green Peace, Germany, unfortunately only in German. It does have much background info on which the massacre is conducted.
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Guten Tag Frau Pavone,

vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihr Engagement zum Schutz der Wale.

Seit dem 17. Jahrhundert werden auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln, einer heute völlig sinnlosen Tradition folgend, pro Jahr durchschnittlich rund 1000 Grindwale, aber auch andere Delfinarten (z.B. Weißschnauzen-Delfine) nach einer langen Verfolgung in eine flache Bucht getrieben. Mit schweren Metallhaken wird wiederholt auf die einzelnen Tiere eingeschlagen und mit Messern werden sie bis zur Wirbelsäule aufgeschlitzt. Dabei wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um trächtige Weibchen oder Walkälber handelt. Viele Tiere werden dabei „nur“ schwer verletzt und erleiden einen langsamen qualvollen Tod.

Grindwale werden fünf bis sechs Meter lang und lassen sich wie andere große Tiere auch nur sehr schwer töten - dies geht eigentlich nur auf brutale Weise. Ein schnelles Töten z.B. mit Schusswaffen wäre wegen der starken Schädelknochen nicht möglich, Harpunieren ist ebenfalls brutal. Letztlich bleibt nur, diese Jagd aus Tierschutzgründen zu unterlassen. Die Einwohner diskutieren wohl über die Methoden und über den Imageverlust durch die Jagd, wollen diese bislang jedoch nicht einstellen - und so findet dieses Gemetzel alljährlich statt.

Dabei sind die Färöer nicht einmal wirtschaftlich auf den Walfang angewiesen und das Grindwalfleisch ist für die Inselbewohner heute auch kein Nahrungsmittel mehr. Außerdem ist das Walfleisch stark mit Schwermetallen und Umweltgiften kontaminiert und gesundheitsschädlich.
Bereits seit den 80er Jahren warnen die färöischen Behörden Kinder und Schwangere vor dem Verzehr des Walfleisches, da Kinder an Nervenschäden leiden, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Walfleisch mit hohem Quecksilbergehalt verzehrten.

Die Giftstoffe gelangen über Flüsse, durch Niederschläge und Lufteintrag in die Ozeane und reichern sich dort an. Umweltgifte wie Phthalate (etwa als Weichmacher im PVC), Alkyphenole, PCB und Dioxine greifen schon in geringen Konzentrationen in das Hormonsystem von Säugern ein und können zum Beispiel Unfruchtbarkeit hervorrufen.

Die Färöer sind, wie Grönland, eine „gleichberechtigte Nation“ innerhalb des Königreichs Dänemark. Wenn Sie gegen diese grausame alljährliche Waljagd protestieren möchten, schreiben Sie an die dänische Botschaft. Solche Briefe bleiben nicht ungelesen und sie beeinflussen die Stimmung im färöischen Parlament. Bitte formulieren Sie möglichst sachlich und höflich, damit Ihr Schreiben auch gelesen wird:

Königlich Dänische Botschaft
Rauchstr. 1
10787 Berlin
Tel. +49 - (0)30 - 50 50 20 00
Fax +49 - (0)30 - 50 50 20 50
E-Mail: beramb@um.dk

Der Kampf gegen die Jagd auf Wale begleitet die Geschichte unserer Organisation von Beginn an. Nicht zuletzt durch das Engagement von Greenpeace trat 1986 das weltweite Walfangmoratorium (Fangverbot für Großwale zu kommerziellen Zwecken) und die Ausweisung von Walschutzgebieten in Kraft.

Greenpeace Mitarbeiter und die Greenpeace-Schiffe sind rund um die Welt an den Brennpunkten der Umweltzerstörung aktiv. Doch wir können nicht überall sein. Leider haben wir weder die personellen, noch die finanziellen Kapazitäten. Das tut uns mindestens ebenso leid, wie Ihnen.

Um handlungsfähig zu sein, konzentrieren wir uns auf bestimmte Themen. Bei der Vielzahl der Umweltprobleme weltweit fällt uns diese Wahl nicht leicht. Aktuell konzentrieren wir uns auf die Themen Klima und Energie, Urwaldschutz, Meeresschutz, Gentechnik und Chemiepolitik mit den aktuellen Schwerpunkten Klimaschutz und Biodiversität.

Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihren Einsatz!

Viele Grüße aus Hamburg


Team Information und Fördererservice / Public Service Information Team

T.:+49 40 30618 0
F.: +49 40 30618 100